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Blanko

  • Rassen - Die Orks

  • Überblick
    Die Orks bewohnten Chantra schon früher, somit auch 1000 Jahre länger als die Menschen. Das war der Grund dafür, dass sie im Gegensatz zu ihren menschlichen Gegenspielern, größere Stücke auf sich selbst hielten und die Menschen aufgrund dessen 500 Jahre lang versklavten.
    Mit der Zeit widersetzen sich die Menschen jedoch. Sie rebellierten gegen ihre Ork-Herren und erlangten so letztendlich ihre Freiheit.
    500 Jahre später, erschütterte ein gewaltiges Erdbeben den Kontinent, was zum Absinken eines Großteils ihres Kontinents in den Ozean führte. Sowohl Menschen als auch Orks waren gezwungen in den westlichen Teil des Kontinents Chantra zu fliehen. Unter der Führung von Ugdrasil gelang es den Orks sich in einem kleinen Gebiet des Kontinents anzusiedeln und mit dem Wiederaufbau des Verlorenen zu beginnen.
     
     
    Aussehen
    Mit rund zwei Metern Höhe, dunkler Haut und drahtigen Haaren, sind Orks, ungeachtet des Geschlechts, kennzeichnend muskulös. Im Alter von 12 sind Orks meist schon voll ausgewachsen, mit13 gelten sie als Erwachsen. Junge Orks blicken einer harten Erziehung ins Auge, aufgezogen, wieeine Löwin es bei ihren Jungen tun würde; sie ziehen sich in jungen Jahren oft Narben zu, welche als Zeichen für Ehre und Tapferkeit stehen. Da ihre Haut dennoch schwach ist und leicht verletzt werden kann, tragen Orks im Kampf für gewöhnlich Rüstungen aus lose sitzenden Leder, was sich besonders für den Nahkampf bewährt hat.
     
     
    Persönlichkeit
    Ein sehr feindseliges und kriegsliebendes Volk, für welches Eroberung vor allem Anderen steht. Dadurch, dass sie sehr leicht zu reizen sind und schnell zu Gewalt neigen, unterscheiden sie sich maßgeblich von Menschen und Mondelfen.
    Die Orks sind nicht gerade für ihre intellektuellen Erkenntnisse bekannt, oft auch durch ihren nur schlichten Blick auf das Leben. Auch wählen sie die Möglichkeit nur selten, näher auf komplexe Sachverhalte und Angelegenheiten näher einzugehen. Größtenteteils führt diese Tatsache aber nur zu geringfügigeren Problemen. Dennoch sind Orks dafür bekannt, dass sie Fallen leichter als andere Rassen, erliegen, da es ihnen nicht gelingt, dass was vor ihnen liegt richtig einzuschätzen.
     
     
    Fähigkeiten
    Orks sind aufgrund ihrer außerordentliche Begabung in den Kampfkünsten wesentlich stärker und sehr viel tauglicher als ein durchschnittlicher Mensch. Des weiteren wurden Orks mit geschärften nächtlichen Sinnen gesegnet; ihre makellose Nachtsicht, in Verbindung mit ihrem verbesserten Geruchssinn, erschaffen aus ihnen einen gefährlichen Widersacher unter dem nächtlichen Himmel.
    Doch trotz all diesen gesteigerten Fähigkeiten Zählt ihr Farbsehen und Gehör zu den unterentwickeltsten in ganz Chantra. Orks zählen wegen ihrer Bevorzugung von roher Gewalt wahrhaftig nicht zu den zerbrechlichsten aller Kreaturen, was sich deutlich in ihren Waffen wiederspiegelt, die so konstruiert sind, ihre Gegner zu zerschmettern und zu Staub zu zermahlen.
    Aufgrund ihrer wilden und kämpferischen Lebensart, überschreitet die Mehrzahl der Berserker nie ihre mittleren 30er Jahre, was sie ihren Verletzungen, die sie sich während ihrer Lebenszeit zuziehen, verdanken. Dennoch ist dies größtenteils Ergebnis einer Langzeitentwicklung, da Ork-Körper sich von Natur aus sehr gut von Verletzungen erholen. Die Jäger und Magier dieses Volkes tendieren zu einem längeren Leben, was durch ihren Mangel an Nahkämpfen zu erklären ist. Die Mehrzahl jener, die sich selbst einem Leben als Jäger oder Magier verpflichten, leben mindestens bis zu ihrem 70. Lebensjahr.
     
     
    Soziale Strukturen
    Orks haben eine sehr einfache, auf Stärke basierende, Struktur, bei der jeder, dem ,,Ork Höchsten“ untergeordneten, als gleichwertig angesehen wird. Die Stellung als ,,Ork-Höchster“ wird jedem ermöglicht, der sich fähig und stark genug fühlt, um um diese hochrangige Position zu kämpfen. Dieser Aufstiegsprozess wurde in der Ork-Kultur so fest verwurzelt, dass es weder als unloyal noch als
    Hochverrat gilt, den amtierenden ,,Ork-Höchsten“ herauszufordern. Demgemäß wird jenem Ork, der den Sieg davonträgt, von jedem ihm in der Hierarchie Untergeordneten, ein Höchstmaß an Respekt und Gehorsam entgegengebracht. Die Mehrheit der Orkbevölkerung trainiert von jung auf die Künste als Berserker. Mit der Zeit werden die stärksten unter ihnen begünstigt fortan als Führer in der Hierarchie zu wirken, während gleichzeitig die schwächeren Elemente der Gesellschaft beiseite geschoben werden und ihrerseits ermutigt werden, anderen Berufen nachzugehen.
    Vor der Zeit der großen Orks Walcure und Ugdrasil, hätten jene die den Künsten der Magie in Schulen folgen wollten, mit Hohn und Spott rechnen müssen. Doch heute weist die Orkbevölkerung, jenem Maß an Konzentration und Hingabe, welches erforderlich ist um erfolgreicher Ork-Magier zu werden, den verdienten Respekt zu.
     
     
    Die Ausbildung der Orks
    Ausbildung zeichnet sich in er Ork-Kultur nicht besonders aus. Man bevorzugt es den jungen Mitglieder der Gesellschaft die Möglichkeit zu geben, für sich selbst zu sorgen. Der einzige Bereich, in dem die Orks mit einem strukturierten Ausbildungsprogramm aufwarten können, ist das Lehren von zahlreichen Kampftechniken. Sobald ein Ork, männlicher oder weiblicher Natur, laufen kann, wird er schnellstens in Kampfgruppen gebracht, wo sie am Tag bis zu 9 Stunden mit Training verbringen. Erreichen sie erst den Stand eines Erwachsenen, was in der Ork Gesellschaft im Alter von 13 der Fall ist, fährt der Stärkste unter jeder Gruppe mit dem Training fort, während die Schwächeren in andere Bereiche abgeleitet werden.
     
     
    Glauben
    Die Anfangsgründe ihres Glaubens liegen in ihrer Vergangenheit, mit dem Respekt gegenüber ihrer Vorfahren als Kernelement. Alle Orks streben danach inmitten jener Verehrten zu stehen, wenn sie auf dem Schlachtfeld fallen und daher kämpfen sie weiter um letztenendes den Ruf eines Helden zu erlangen. Vor jeder Schlacht betet die Mehrheit der Orks in einem Vorkriegsritual zu ihren Vorfahren und kennzeichnen ihre Waffen oder ihre Haut mit den Nahmen der verehrten Vorfahren. Die Orks sind sich dennoch darüber im Klaren, dass sie nicht die Einzigen sind, die die Gebiete von Chantra bewohnen und wahren deshalb einen gewissen Respekt den Geistern gegenüber, welche die Ebenen Chantras bewohnen.
     
     
    Wohnraum
    Der Gedanke sich Wohnhäuser zu bauen, in denen man lebt, ist für die Orks relativ neu. Viele Jahre führten sie ein Leben in der Wildnis, mit der Entscheidung, Hütten und Höhlen zu bewohnen, anstatt Zeit mit kunstvollen Wohngelegenheiten zu verschwenden. Diese Einstellung änderte sich jedoch während sie immer mehr Zeit beim Zusammenleben mit Menschen verbrachten. Dieses neu gewonnene Interesse an Behausungen nahmen sie mit sich, als sie ihren überfluteten Kontinent verließen und nach Chantra kamen. Ork Behausungen spiegeln trotz allem immer noch ihre primitive Vergangenheit wieder, als Stein noch ihr übliches Baumaterial nach Wahl war. Als Ergebnis einer solchen Bauweise, sind ihre Behausungen stets solide Konstruktionen aber nicht allzu kunstvoll in Sachen Bauweise, da sie wenige, dafür aber umso größere Räume, mit einer möglichst hohen Decke, bevorzugen, um so ihre beachtliche Größe auszugleichen. Ihre draufgängerische Art wird dabei jedoch keineswegs ausser Acht gelassen und ist deutlich anhand der mit Elfenbein verzierten Aussenwände ersichtlich, was noch einmal eine von Kraft und Aggression deutende Stimmung erzeugt.
     
     
    Essgewohnheiten
    Die Anforderungen der Orks an Speisen sind sehr schlicht, beschränken sich aber hauptsächlich auf Fleisch. Das ermöglicht ihnen die Jagd, welche ihnen wiederum erlaubt zu trainieren. Des weiteren dient sie ihnen sowohl zur Entspannung als auch zum Sammeln von Nahrung. Die einzige Ausnahme, in der sich Orks Gemüse zu Leibe führen, ist wenn sie diverse Leiden und Erkrankungen dadurch behandeln können.
     
     
    Kleidung
    Frühe Vorfahren der Orks trugen nicht besonders viel Kleidung. Schließlich entschieden sie sich für ein natürlicheres Aussehen. Durch ihre Hingabe und Investition an Zeit, in das Meistern von Kämpfen, hat sich diese Entscheidung für eine schlichtere Bekleidung, mehr als sinnvoll erwiesen, zumal sie nichts mit dem Beruf des Schneiders anfangen können. Jahrelanger Kontakt mit Menschen, weckte ihr Interesse für Kleidung, wobei Leder ihre bevorzugte Wahl darstellt.
    So wie das Interesse an ihren Unterkünften, entwickelte sich auch jenes an der Kunst der Bekleidung, durch den Kontakt zu der Menschheit. Man kann oft nur schwer einen Unterschied zwischen ihrem Lederrüstungssätzen und ihren alltäglichen Trachten feststellen, da sie im Stil übereinstimmen und entweder in Rot oder in Weiß gehalten sind. Zurückzuführen ist dies auf das ärmliche Können der Orks in Sachen Färbung. Die Orks starteten ebenfalls zahlreiche Versuche sich in der Kunst des Rüstungschmiedens zu behaupten. Doch weisen ihre Fertigkeiten auf diesem Gebiet noch zahlreiche Mängel auf, welche immer noch verbessert werden müssen.
    Folgedessen sind sie nur wirklich fähig, sperrige und Außerordentliche schwere Rüstungen zu fertigen, die von niemandem sonst, ausser einem Ork selbst, getragen werden können.
     
     
    Gesetze der Orkgesellschaft
    Die Gesetze innerhalb der Ork-Kultur stricken sich um 10 Grundprinzipien, wobei jeweils 3 auf Mord- und Kriegsfragen eingehen und die übrigen sich gleichwertig auf Diebstahl und pflichtbezogene Fragen beziehen. Denen, die gegen das Gesetz verstoßen, wird bevor sie vom hiesigen Anführer ihre Strafe entgegennehmen, eine Entschädigungsleistung, je nach schwere des Vergehens gegen die 10 Grundprinzipien, auferlegt. Die bevorzugte Bestrafung basiert auf physischer Natur, zumal man nichts von Inhaftierungen hält. Auspeitschungen sind für gewöhnlich die üblichste Bestrafungsmethode. Manche Vergehen schließen die Todesstrafe mitein, welche aber nur bei einstimmigen Einverständnis verhängt werden kann und auch nur bei jenen, die sich dazu entschließen aus einer Schlacht zu fliehen und nicht, wie es die Ehre der Orks gebietet, bis zum Tode kämpfen.
     

    Bestrafung
    Innerhalb der Orkgesellschaft besteht die größte Sünde, die man begehen kann, darin, aus einer Schlacht zu fliehen und den Gegner auf dem Schlachtfeld zurückzulassen. Würden Orks aus einer noch nicht beendeten Schlacht nach Hause zurückkehren, müssten sie mit größter Wahrscheinlichkeit der Todesstrafe ins Auge blicken. Bestrafungen für Vergehen anderer Art, basieren auf den Richtlinien innerhalb des jeweiligen Dorfes, jedoch wird körperliche Bestrafung immer bevorzugter sein.
     

    Kampf
    Orks nehmen Kämpfe sehr ernst und geben einen Großteil ihres Lebens der Perfektion ihrer kämpferischen Fähigkeiten hin. Kämpfen sie einmal nicht, dann verbringen sie ihre Zeit gerne mit dem Verbessern ihrer Technik, dem Schärfen ihrer Schwerter oder mit Wettkämpfen zwischen Freunden und Familie. Der Kampf ist und bleibt bis zu ihrem Lebensende ihr Ein und Alles und somit der zentralste und wichtigste Punkt ihrer gesamten Existenz.
     

    Magie
    Ungeachtet der zahlreichen Geschichten und Erzählungen der letzten Jahre über große Zauberer der Orks, schlagen nur wenige den Weg als Schamane ein. Der Großteil verfolgt immer noch die traditionellen Künste eines Berserkers. Jenen, die sich doch dafür entscheiden den magischen Gesinnungen nachzugehen, offenbaren sich zahlreiche Schwierigkeiten, zumal Orks kein besonders hohes Maß an magischen Fähigkeiten aufweisen können und so gezwungen sind härter als alle anderen Rassen an ihren Fertigkeiten zu arbeiten um ihren, den Künsten der Magie verschriebenen Weg, erfolgreich zu meistern. Diejenigen, die es vollbringen und somit die Fähigkeit im Umgang mit der Magie erlangen, sind keinem anderen Magie handhabenden Wesen in Chantra unterlegen.
     

    Gegenwärtiger Einfluss / Macht
    Seit dem Ende ihrer Versklavung der menschlichen Rasse, lebten die Orks bevorzugt in Abgeschiedenheit. Dieses Vorhaben schlug allerdings aufgrund der Bemühungen zur Aussöhnung menschlicherseits durch Radeus III und der Bevölkerung fehl. Orks treten jetzt auf dem Kontinent Chantra in hellen Scharen auf. Ungeachtet ihre kurzen Lebensspanne haben sie eine unverhältnismäßig hohe Geburtenrate, was ihr schier erdrückendes Aufkommen in Chantra untermauert.